Archiv für die Kategorie ‘Gebete’
KUNST ma an Zehner beten?

Warhol Selbstportrait, negativ
Vermutlich habe ich zuletzt zuviel über Kunst gehört oder an Kunst erlebt. Jedenfalls wurde ich an einen Schulfreund erinnert, der sich in idiomatisch geprägten, kryptischen Aussagen versuchte, beispielsweise zum Begriff Kunst:
Kunst ma an Zwanzger borgen? – was hochdeutsch soviel bedeutet wie: Kannst du mir zwanzig Euro borgen? Das ist jedenfalls die wörtliche Übersetzung, scheinbar ein Zitat ohne Sinn.
Provokation im Advent, bei Dr. House

Die Party der anderen Art
Irgendwann im Advent, im Nachmittagsprogramm wird eine Folge von Dr. House wiederholt. Tom, Johnny, Nadine und ein paar Freunde hängen vor dem TV ab, die Pringles kreisen in regelmäßigen Abständen.
Die Folge heißt „Väter und Söhne“, Daddy und Sohn lügen was das Zeug hält, und Dr. House lässt seine orange-schwarze Honda CBR1000RR über den Asphalt brettern.
Alles ist cool, bis…
GOTT spricht zu Wim Wenders
„Mich selbst zu fragen ist wahrscheinlich nicht der richtige Ansatz. Das wird dich, den Leser, nicht packen.“
So beginnt Wim Wenders ein Selbstgespräch über die Frage nach Gott, veröffentlicht in Image. Spannende Sache, finde ich, und so schreibt der Filmemacher weiter:
Ich sollte mir jemand vorstellen, der mit dieser brennenden Frage beschäftigt ist, und dem ich antworten kann. Dabei denke ich jetzt an jemanden, der nicht an Gott glaubt…
TODD BENTLEY, wer ist das?
Todd Bentley ist ein Mensch. Vor allem aber ist er ein begnadeter Populist. Habe ich denn seine Videos nicht gesehen?
Da heisst es Stellung beziehen. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass T.B. noch eine Massenhysterie wie
Pfingsten – Hymnus an den Geist
Lieben wir den Heiligen Geist? „Himmelwärts geht unser Leben, Abschied hier ist Ankunft dort, Ende hier ist Anfang dort, Erde hier ist Himmel dort.“ (R.M.Rilke) Mit oder ohne Rilke: Wir dürfen darauf vertrauen, dass unsere Gottesliebe erwidert wird.
Pfingsten als Initiation der Apostel, den Neuen Bund in die Welt zu tragen. Sie, die sich noch kurz zuvor ängstlich zurückgezogen haben, verlieren ihre Furcht, gehen hinaus und verkünden das Evagelium. Denn es ist das Wesen des Heiligen Geistes,
serie kleine werkstätte: Vaterunser, Nachdenken über das geschenkte Gebet
Es ist das bekannteste Gebet der Welt. Es ist uns in Liebe geschenkt worden. Es ist vielleicht nicht gut, weiter darüber nachzudenken…
Tibet – end the violence: Mitmachen!

Wer die kommenden Olympischen Spiele in China aktiv oder passiv unterstützt, ist ein moralisches Schwein. Ich habe gerade eine Petition unterschrieben, welche die chinesische Regierung auffordert die Menschenrechte in Tibet zu respektieren und einen substantiellen Dialog aufzunehmen. Diese Kampagne ist wirklich wichtig und ich hoffe, dass ihr sicherlich mitmachen wollt. Klickt auf diesen Link:
http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence
Nach Jahrzehnten chinesischer Repression hat sich die Frustration der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen. Während die Welt wegen der bevorstehenden Olympischen Spiele auf Tibet schaut, rufen die Tibeter die Welt um Hilfe für einen Wechsel.
Die chinesische Regierung trifft gerade jetzt eine wegweisende Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, die die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann. Chinas Präsident Hu Jintao muss zu hören bekommen…
Atheismus und der gottlose Humanismus
Im Jahr 1933, als das I. Humanistische Manifest entstand, wurde mein Vater geboren. Etwa ein viertel Jahrhundert konnte er nur seine Interessen, Werte und seine Würde leben. Meine Geburt bedeutete (wie die Geburt jedes Kindes) eine grosse Veränderung, wobei er es mit den humanistischen Prinzipien Toleranz, Gewaltfreiheit und Gewissensfreiheit sicher gut gehalten hat. Im Sinne moderner Wahlverwandtschaften liess er sich 3 Jahre später scheiden. So gesehen ein Musterbeispiel eines atheistischen Humanisten. Seine Konvertierung 2003 vom Protestanten zum römisch-katholischen Glauben passt nun nicht ganz zum skizzierten Bild.
Meinem Interesse an Atheismus und Humanismus tut dies keinen Abbruch. Vor wenigen Jahren entstand das Humanistische Manifest III. Was sind die Inhalte eines modernen Humanismus? Nicht sehr viele Nichtgläubige kennen diese Manifeste. Wobei diese eigentlich Verbindlichkeit haben sollten, jedenfalls aus Sicht der Autoren. Diese stellen immerhin eine guten Teil der atheistischen Crème de la Crème dar.
Voranstellen möchte ich 12 Kernsätze des atheistischen Humanismus, die sich deutlich aus dem nachfolgenden Text ergeben. Dieser Text zitiert entscheidende Passagen aus dem Humanistischen Manifest III, die jeweils kommentiert werden. Jeder Christ, Jude, Muslim und weitere Religionsangehörige, alle haben ein Anrecht zu erfahren, nach welchen Leitlinien der medial bestimmende Teil der Nichtgläubigen sein Leben ausrichtet. Weiters hat jeder, der beispielsweise das christliche Weltbild für irrelevant erklärt, einmal mehr die Chance, sich mit Kritik an seiner Weltsicht auseinanderzusetzen.
12 Kernsätze des atheistischen Humanismus:
serie kleine werkstätte: das kreuz als baum des lebens
im gebetskreis bei loretto wurden wir an die worte von papst johannes paul II. erinnert, die er uns allen in wien am 21. juni 1998 geschenkt hat.
„pflanzt das kreuz in euer leben ein – das kreuz als wahrer baum des lebens.„

