„Offener Kommentar“ an den Profil-Redakteur Emil Bobi

+
+
Könnten sie nicht ihre Kollegin Tina Goebel bitten, ihnen die kirchlichen Themen zu überlassen?
Es wäre eindeutig unterhaltsamer…
+
+
+
Herr Bobi schreibt in der aktuellen Printausgabe des Wochenmagazins Profil unter dem Titel „Bauchgefühl“:
„Doch ein Nebensatz zur Abtreibungsfrage ließ aufhorchen: Es wird neu zu überlegen sein, wo Vindikationen ansetzen sollen.“ Vindikationen ? Eine kabarettreife Leistung für einen Journalisten, der sich als Aufdecker profilieren möchte : – ) Dieses Zitat haben sie (mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit) von „stjosefnews“ samt Druckteufel übernommen, und das Original-Interview (es heißt natürlich: Indikationen) möglicherweise gar nicht gelesen – aber kommen wir zum Punkt:
Es zeugt nicht von journalistischer und menschlicher Redlichkeit, Männer der Kirche, von denen man genau weiß, dass sie nur im äußersten Fall klagen würden, mit unwahren Aussagen zu schmücken.
„Bischof Klaus Küng fordert die Wiedereinführung der strafrechtlichen Verfolgung von Frauen, die abgetrieben haben“ schreiben sie in ihrer headline. Sie wissen genauso wie ich, dass dies kein Zitat und eine unwahre Behauptung ist. Es bedient einfach die Mehrheit der säkular orientierten Profil-Leser und soll wohl den ausbalancierten Artikel der Kollegin Tina Goebel („Abtreibungsland Österreich“, Profil-online) konterkarieren.
In Profil-online ist zu ihrer Person, Herr Bobi, zu lesen:
„Höchste Auszeichnung: er hat noch von keinem einzigen Subjekt seiner Berichterstattung ein Weihnachtsgeschenk bekommen.“
Zu dumm, dass ich Bischof Klaus Küng bereits gebeten habe, ihnen ein Weihnachtspräsent zukommen zu lassen ; – ) …
…und sie verführt einen Priester (Video)
Gesichtet habe ich dieses Filmchen bei Elsa und ihrem starken Nachtbrevier, danke Elsa, it makes my day – und nun denke ich ernsthaft über darüber nach, wie ich knackige Helden meines Geschlechts in den Pristerberuf hetzen kann
[bin ein wenig sauer auf WordPress, daher kein Upgrade und kein embedding des Videos
]
PS : Elsa bloggt natürlich nicht nur diesen Spot, sie verlinkt auch zu Papst Benedikts Brief an unsere Priester und gibt noch andere Tipps.
Humanisten sind Heuchler – am Beispiel Life Ball und Afrika

Jetzt also haben wir 670.000* und noch einige gewichtigere Gründe mehr, die jährlich in Wien stattfindende Vorzeigeveranstaltung Life Ball und ihre Anhänger zu hinterfragen. „Heuchelei, Doppelmoral!“ hörte ich noch vor kurzem in zahlreichen Papst-Diskussionen. Seit dem 17. Life Ball ist es höchste Zeit, solche Fragen in Richtung dieses Events zu stellen.
Hat es eine derart erfolgreiche Veranstaltung notwendig, eindeutig diskriminierende Kommentare zu bejubeln? Die Antwort ist ganz einfach: Nein.
Was meine ich? Es gab einige Äußerungen, die unter die Gürtellinie gingen, meist nach dem Muster der Klerus und der Sex. Munter ging es mit dem Austeilen dahin, zum Beispiel -
Endlich ein gesetzlicher Feiertag für Atheisten!

Definitiv, es ist wieder Zeit zu Wegbegleiter zu verlinken, um eine Enttarnung äffischen Denkens zu genießen. „Gestern hat ein Bericht über die “humanistische” Giordano-Bruno-Stiftung wieder meine Heiterkeit beim Frühstück erregt. So läuft momentan (siehe Artikel in der FAZ vom 22.3.) eine finanziell groß aufgesetzte Initiative, den Feiertag Christi Himmelfahrt zu streichen und dafür einen Evolutionsfeiertag im Gedenken an Darwin und unsere äffische Herkunft einzuführen. Darauf hat die Welt gewartet…“
Harvard-Forscher Green unterstützt Papst in der Kondom-Frage

HIV-positiver Junge
Die Kommentare von Benedikt XVI. in Bezug auf den Kondomgebrauch waren Teil einer Erläuterung des doppelten Ansatzes der Kirche in der AIDS-Bekämpfung. In seiner Antwort betonte der Papst, daß man AIDS nicht mit Werbeslogans und Kondomverteilung überwinden kann und argumentierte, dass sie das Problem verschärfen.
Bio-Lehrer zweifeln an Evolutionstheorie

Für zwei Studien ließ er mehr als 1000 Lehramtsstudenten im ersten Semester befragen. Das Ergebnis: Jeder Achte zweifelt an Darwins Evolutionslehre, der wichtigsten Theorie der Biologie. Dittmar Graf bildet seit 1992 Bio- Lehrer aus. Er ist Professor an der TU Dortmund und Sprecher der Biologie- Didaktiker in Nordrhein- Westfalen.
Na bravo, rufe ich den Naturalisten und Atheisten unter den Evolutionstheorie-Verfechtern zu. Das tue ich ohne jede Häme, was hätte ich davon?
Meine Vorstellung (als aktiv gläubiger Christ) ist, dass möglichst jedes Mitglied unserer Gesellschaft wissenschaftliches Arbeiten verstehen und schätzen lernt. Die Studie zeigt nun, dass hier zum Teil religiöse Werthaltungen Wirkung zeigen, und dass losgelöst von religiösen Faktoren (jetzt kommt’s )…
Bischofsernennung Wagner in Linz: Katholische Kirche handelt demokratisch

Am Sonntagabend gab der österreichische Bischof Schwarz, Diözesanbischof von Linz, bekannt, dass der designierte Weihbischof der Diözese, Pfarrer Gerhard Maria Wagner, den Vatikan um Rücknahme seiner Ernennung „im Interesse der Diözese Linz“ gebeten habe.
Im Vorfeld hatte die Ernennung des Weihbischofs für viel Unruhe in der Diözese gesorgt, nachdem der Kandidat aufgrund seiner Pfarrpraxis und verschiedener Äußerungen im Widerspruch zu Erkenntnissen des II. Vatikanischen Konzils und der Botschaft des Neuen Testaments stand.
In einer Aussendung der Erzdiözese Wien heißt es dazu: „Am Sonntagabend, 15. Februar 2009, gab der Diözesanbischof von Linz in einer Erklärung bekannt, dass der designierte Weihbischof, Pfarrer Wagner gebeten habe, folgende Stellungnahme an die Medien zu übermitteln: „Angesichts der heftigen Kritik bin ich im Gebet und nach Rücksprache mit dem Diözesanbischof zu dem Entschluss gekommen, den Heiligen Vater um Rücknahme meiner Ernennung zum Weihbischof von Linz zu bitten“.“
Der Vatikan wird die Rücknahme der Ernennung annehmen.
Blogging mit BLOGIT!
Wenn ich von nun an auf Facebook blogge, bloggt es simultan auf allen blogs – hey man, they call it progress for some ? reason !!
cu soon, Stefan
Causa Williamson: Wer hat Michel Friedman gefragt?

Friedman beleidigt den Papst
Es gibt Menschen, die ein Talent entwickeln, sich selbst zu desavouieren: Herr Friedman will sich wohl als ungekrönter König dieser Disziplin erweisen.
Und jetzt stellt sich die Frage: Vertraue ich Friedman, oder einem Rabbi Jacob Neusner, mit dem Papst Benedikt XVI. (siehe in seinem Buch „Jesus von Nazareth“) einen tiefgreifenden und uneingeschränkt glaubwürdigen Dialog geführt hat?
„Der Papst ist unglaubwürdig, ein Lügner und ein Heuchler…
Papst Benedikt XVI.: Merkel soll sich entschuldigen!

Heidi K. klagt Hartz-IV-Empfänger
Kanzlerin Merkel soll sich entschuldigen, nachdem Deutschlands inoffizielle Botschafterin Heidi K. Klage gegen einen Hartz IV- Empfänger eingereicht hat, und dem internationalen Ansehen der Bundesrepublik und Europas nachhaltig geschadet hat. Dies ist der zweite prekäre, Deutschland betreffende Vorfall binnen weniger Tage, nachdem zuvor das Oberhaupt der katholischen Kirche von der Kanzlerin ersucht wurde, sich zu entschuldigen.
Es wird ein Entschuldigungsgipfel in Berlin gefordert, unter dem gemeinsamen Vorsitz des tschechischen Ratspräsidenten Topolanek und der designierten US-amerikanischen Aussenministerin Hillary Clinton sowie ihrer israelischen Amtskollegin Zipi Livni.
Das gibt den geplanten Teilnehmern Papst Benedikt XVI. sowie dem Hartz-IV-Empfänger Heinz. F., Botschafterin Heidi K., Bischof Williamson und Kanzlerin Merkel die Möglichkeit, alle Unstimmigkeiten, die Deutschland und die Juden in aller Welt zur Zeit beschäftigen, medienwirksam zu behandeln. Heidi K. soll sich unbestätigten Meldungen zufolge bereit erklärt haben, die Simultanübersetzungen deutsch-englisch und englisch-deutsch zu übernehmen, um der Bundesrepublik weitere Kosten zu ersparen.
*********Breaking News********Zur Stunde gilt Jenny Elvers großer Dank, die die Gerichtskosten für Heinz F. übernehmen wird. Danke Jenny!*********Breaking News********
Theodizee: Sind das Leiden und das Böse überhaupt ein Problem?

Wozu leiden wir?
0815-Anleitungen honoriger Männer und Frauen lassen meine Magensäure in unerträgliche Höhen schiessen, also meide ich dieses Literaturgenre für gewöhnlich. Jedenfalls sah ich beim letzten Besuch bei meinen Eltern ein Buch liegen (Aus heiterem Himmel – Einfälle und Eingebungen für das Leben hier unten von Abtprimas Wolf Notker) und…
Thomas von Aquin und Dawkins, der philosophische Hohlkopf

Thomas von Aquin
Einmal mehr jährt sich der Gedenktag des Thomas von Aquin. Ein auch heute beeindruckender Geist, der vor 800 Jahren das Unmögliche möglich machte: Wissenschaft und Theologie zu versöhnen.
Aber wer wird den unscheinbaren Biologieprofessor aus Oxford (Dawkins) in 800 Jahren würdigen, oder in 100 Jahren, oder in 10 Jahren? Kaum jemand, denn mit seinem kleinkarierten Werk „The God Delusion“ hat sich der Biologieprofessor nach wissenschaftlicher Lesart galaxienweit ins Abseits gestellt.
Doch zurück zu Thomas von Aquin.
+++++++++++++
Bevor wir die Frage nach der Existenz Gottes stellen, müssen wir uns fragen, was wir denn unter „Gott“ verstehen. Daran kranken die meisten Betrachtungen der Gottesbeweise, denn die Leser erwarten erstens einen zwingenden Beweis (den es so nicht gibt) und zweitens einen Beweis, der direkt zum christlichen, personalen Gott führt. Auch dieses können die thomistischen Beweise nicht liefern.
Am Ende des zweiten Teil des zweiten Kapitels legt Dawkins dazu ein sauberes Fundament, indem er definiert, was göttlich wirklich bedeutet (für Dawkins – aber auch für Thomas oder grundsätzlich):
„Der entscheidende Unterschied zwischen Göttern und gottähnlichen Außerirdischen liegt nicht in ihren Eigenschaften, sondern in ihrer Entstehungsgeschichte.“ (S. 106).
Dem gegenüber sind Götter – per definitionem – Wesen (ob intelligent oder nicht, das kann vorläufig dahingestellt bleiben), die ursprungslos sind.
Mehr wollen wir -






