…und sie verführt einen Priester (Video)

Gesichtet habe ich dieses Filmchen bei Elsa und ihrem starken Nachtbrevier, danke Elsa, it makes my day – und nun denke ich ernsthaft über darüber nach, wie ich knackige Helden meines Geschlechts in den Pristerberuf hetzen kann ;-)

[bin ein wenig sauer auf WordPress, daher kein Upgrade und kein embedding des Videos :-( ]

PS : Elsa bloggt natürlich nicht nur diesen Spot, sie verlinkt auch zu Papst Benedikts Brief an unsere Priester und gibt noch andere Tipps.

Humanisten sind Heuchler – am Beispiel Life Ball und Afrika

Jetzt also haben wir 670.000* und noch einige gewichtigere Gründe mehr, die jährlich in Wien stattfindende Vorzeigeveranstaltung Life Ball und ihre Anhänger zu hinterfragen. „Heuchelei, Doppelmoral!“ hörte ich noch vor kurzem in zahlreichen Papst-Diskussionen. Seit dem 17.  Life Ball ist es höchste Zeit, eben diese Fragen in ganz andere Richtungen zu stellen.

Sprechen wir klar und deutlich: Hat es eine derart erfolgreiche Veranstaltung notwendig, eindeutig diskriminierende Kommentare zu bejubeln? Die Antwort ist ganz einfach: Nein. Was meine ich?

Es gab einige Äußerungen, die unter die Gürtellinie gingen, meist nach dem Muster der Klerus und der Sex. Munter ging es mit dem Austeilen dahin, zum Beispiel – und wenig überraschend: „Es gibt kirchliche Führer, die ihren Gläubigen den Gebrauch von Kondomen verbieten.“

Nun, das ist im Rahmen der AIDS-Debatte und in dieser Form eine bewusste Verkürzung, die von weiten Teilen der Öffentlichkeit ohne mit der Wimper zu zucken geschluckt wird. Bestens eingeschult wurde ebendiese Öffentlichkeit von einer oberflächlichen Journaille, die vom Papst-Interview auf dem Flug nach Afrika nur die eine Schlagzeile transportierte: „Benedikt XVI. gegen Kondome.“

Das Transportieren und Schlucken solcher Headlines ist ein klassischer Fall von Doppelmoral, in mehrfacher Hinsicht.

Heuchlerische Verkürzung der Botschaften des Vatikans

Zunächst ist dies eine unzulässige Verkürzung der Position des Vatikans. Zitat aus einem Artikel des kroski-Blogs: „Die Kommentare von Benedikt XVI. in Bezug auf den Kondomgebrauch waren Teil einer Erläuterung des doppelten Ansatzes der Kirche in der AIDS-Bekämpfung. In seiner Antwort betonte der Papst, dass man AIDS nicht mit Werbeslogans und Kondomverteilung überwinden kann und argumentierte, dass sie das Problem verschärfen.“ Es geht also um Hilfeleistung bei Betroffenen einerseits, und zusätzlich um Erziehung zu Treue und Monogamie; mehr dazu weiter unten vom AIDS-Forscher Edward Green.

Überhebliche Bevormundung von Afrikanern und Christen

Zum zweiten handelt es sich um eine grobe Bevormundung der afrikanischen Bevölkerung, wenn westliche Medien der Bevölkerung des ältesten Kontinents vorschreiben, was sie zu denken hätten. Auf WienerChristIn findet sich folgendes Zitat: “Vor allem wollen wir mit unserer Demonstration dem Papst für seine Unterstützung für Afrika danken. Wir Afrikaner jedenfalls haben seine Botschaft verstanden, auch wenn die internationale Gemeinschaft von falschen und diffamierenden Polemiken abgelenkt worden ist! Der internationalen Gemeinschaft wollen wir sagen, dass Afrika kein Kontinent der Kondome ist. Sie behandeln uns, als wären wir behindert.”

Wissenschaftsgläubige Humanisten leugnen moderne Wissenschaft

Zum dritten ist es in wissenschaftlicher Hinsicht wider jedes bessere Wissen, Kondome als Waffe Nummer eins gegen AIDS zu propagieren. Dazu der AIDS-Forscher Dr. Edward Green von der Harvard University: Allgemein anerkannt in der wissenschaftlichen Gemeinschaft ist, so Green, dass Kondome die HIV-Infektionsrate senken, aber nach vielfältigen Studien haben Forscher herausgefunden, dass das Gegenteil der Fall ist. “Wir können [in Afrika] einfach keinen Zusammenhang zwischen erhöhtem Kondomgebrauch und reduzierten HIV-Raten finden“.

Uganda zeigt Humanisten und Zapatero-Freunden die kalte Schulter

Uganda zog die Lehren aus diesen Erkenntnissen und man sagte: “Wenn ihr wechselnde Sex-Partner habt, dann holt ihr euch AIDS”. In Uganda, einem Land, das eine Reduktion der AIDS-Fälle um zwei Drittel zu verzeichnen hat, erkannten die Offiziellen, dass selbst abseits kultureller und religiöser Gründe, “niemand Kondome mochte”. Daher wartete man nicht auf die Ankunft amerikanischer oder europäischer Ratgeber, sondern entwickelte ein Programm, welches zur Kultur paßte mit der Hauptbotschaft: “Bleibt bei einem Partner oder bleibt in der Liebe treu!

Der kleine Unterschied zwischen Mutter Teresa und dem Life Ball

Persönlich habe ich gar nichts gegen Gery Keszler, ein in Geld- und Imagefragen so erfolgreiches Benefiz-Event geschaffen zu haben. Aber warum wehrt sich der verdiente Organisator des Life Balls gegen Transparenz: Andere Charity-Organisationen lassen sich von unabhängigen Prüfern verantwortungsvolles Wirtschaften per “Spendengütesiegel” attestieren. Darauf verzichtet der Life Ball bis heute. Auch hier knallt die Doppelmoral heraus: Was man beispielsweise Mutter Teresas „Missionaries of Charity“ auf härteste Weise vorgeworfen hat, wird hier bald in Vergessenheit geraten sein. Was lernen wir daraus: Humanistisch gesinnte Menschen (dazu zählen sich Atheisten gerne) sollen gut sein, aber im Namen der Kirche Handelnde müssen „guter“ sein – und Gnade ihnen der humanistische Teil der Welt, wenn sie diesen Anspruch nicht erfüllen.

Mediale Promotions, aber wer bekämpft die Wurzeln

Aber die Verlogenheit geht – ohne dass irgendjemand seine Stimme erhebt – noch weiter: Am diesjährigen Life Balls wurde das tüchtige US-Ehepaar Tucker völlig zu Recht ausgezeichnet: Für ihre Hilfe an HIV-infizierten Kindern, die von ihren Familien verstoßen wurden. Aber fragt denn hier einer weiter, aus welchen Familiensituationen dieses Verstoßen resultiert, und wie man an der Wurzel dieses sozialen Problems Hilfe leisten könnte? Dafür, ja dafür akzeptiert man dann gerne wieder die Hilfeleistungen kirchlicher Organisationen.

Doppelmoral? Heuchelei? Ja, und zwar in beachtlichem Ausmaß von Humanisten, Atheisten, Naturalisten, Schwulen und Lesben. Das klingt nach bösen Schubladen? Ganz und gar nicht. Gemeint sind vor allem jene, die einen Humanismus nach Art des Michael Schmidt-Salomon oder des Biologen und Manifestunterzeichners Richard Dawkins als ihre bevorzugte ethische Ausrichtung nennen.

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* es handelt sich um einen nicht erklärlichen Fehlbetrag des Life Balls

Plädoyer für Fisch-Piercing

Vorher...

Vorher...

Ein schöner Frühsommer ist da. Endlich zeigt sich eine luftige, sonnenhungrige Mode. Piercings, die im Winter nicht so offensichtlich sind, blinken in der warmen Sonne.

Gerade bin ich in der Stadt unterwegs, als mich beim Anblick eines auffallenden Nabelpiercings  Gedankenblitze überfallen.

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Dieser Schmuck kann ja auch heißen: Hey, ich bin

-         kein Klon, kein artificial body, sondern mit Nabelschnur geboren…

-         kein Cyber-Wesen oder zufällige Molekülkette (eh wissen, Evolutionsbiologie  :-( )

-         vielleicht (quatsch, ehm sicher) ein Kind Gottes…

-         schön… und vor allem hab’ ich Lust am Leben!

Warum riskieren Menschen Schmerzen und Komplikationen für solchen Körperschmuck? „Eine große Rolle spielt dabei das Bedürfnis nach Individualität und persönlicher Identität. Manche berichten, dass sie mit dem Piercing spezielle Momente in ihrem Leben markiert hätten – um sich an positive Erfahrungen zu erinnern oder hinter schlimmen Phasen einen Schlussstrich zu ziehen“ meint Dr. Agla Stirn von der Universität Frankfurt in „ The Lancet“.

Nabelpiercing gibt es erst seit den 90er Jahren, also kann uns die Bibel nicht viel darüber sagen. Aber über Schmücken und Schmuck erzählt sie so einiges, zum Beispiel über Gottes Schmuck für Jerusalem (Buch Ezechiel [Hesekiel]):

11 Ich legte dir Schmuck an: Armspangen, Halskette, 12 Nasenring, Ohrringe und einen kostbaren Stirnreif. 13 So warst du nun mit Gold und Silber geschmückt und trugst Kleider aus den schönsten und erlesensten Stoffen. Du hattest Gebäck aus feinstem Mehl zu essen, das mit Honig und Öl bereitet war. Du warst unaussprechlich schön und wurdest zur Königin. 14 Alle Welt rühmte deine Schönheit, die durch meinen Schmuck erst vollkommen wurde, sagt der Herr, der mächtige Gott! (Hes 16,11)

Eine zunehmend unchristliche Gesellschaft vergisst, dass auch Wissenschaftler und Atheisten eines nicht können: Sie können nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt, und sie können nicht darlegen, wie der Ursprung unserer Welt zu verstehen ist. Soweit die hard facts. Lesen wir einfach weiter im Text:

15 Aber du vergaßt, dass du deine Schönheit und deinen Ruhm mir verdanktest. (Hes 16,15)

Wenn wir so einfach vergessen, heißt das nichts anderes, als Gott schlicht und einfach auszublenden.

15 … Du wurdest übermütig und locktest mit deinen Reizen jeden an, der vorbeikam. Jedem botest du dich an. (Hes 16,15)

So entschließt man sich also dazu, “leichter” zu leben (erinnert irgendwie an das leichte Gewerbe). Ob leichtes oder schweres Leben, die Verantwortung für jeden Schritt liegt dann ausschließlich bei einem selber: Über daraus entstehende Vor- und Nachteile lässt sich trefflich streiten.

Allerdings kann es noch viel grausamer und unmenschlicher zugehen. Wenn in Gesellschaften oder Familien Verbrechen passieren, bei denen wir oft und „gerne“ wegschauen:

2 Alle Völker werde ich zum Kampf gegen Jerusalem versammeln. Sie werden die Stadt erobern, die Häuser plündern und die Frauen schänden. (Sach 14,2)

So kommen wir wieder auf die Piercings zurück. Genauer gesagt zu Genital-Piercings. Dr. Agla Stirn erklärt: „Sogar eine Art psychotherapeutischer Wirkung wird dem „Körperstechen“ zugeschrieben. Frauen, die als Kind sexuell missbraucht wurden, wiederholen mit dem Piercing den genitalen Schmerz, erläutert die Expertin: Nachdem die Erfahrung wegen des psychisch schier unerträglichen Leidens jahrelang verdrängt wird, ermöglicht es das Genitalpiercing die abgespaltene Körperregion quasi zurückzuerobern. Das Opfer inszeniert die schmerzhafte Erfahrung neu: Diesmal kann es den Schmerz kontrollieren und sich mit dem Agressor psychologisch identifizieren. Auf diese Weise wird das frühe Trauma schließlich bewältigt. Auch die wochenlange Selbstfürsorge – so Dr. Stirn -  kann als therapeutischer Akt verstanden werden: bei Piercings mit längerer Einheilungszeit werden Betroffene veranlasst, sich für längere Zeit fürsorglich mit sich und ihrem Körper zu befassen.”

So kann es einem gehen, wenn einem an einem schönen Frühsommertag ein attraktives Nabelpiercing entgegenblitzt. Vielleicht sollte man den Dingen nicht immer so auf den Grund gehen!?

 ...nachher.

...nachher.

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Aus meiner Sicht der Dinge formuliere ich ein Plädoyer für Fisch-Piercing (siehe links :-) ), als ob die geschmückten Nabel der Welt rufen würden:

Ich komme von Gott – und ich gehe zu Gott.

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Bild flickr.com, dg-fg-dg, freigegeben zum Bloggen

Endlich ein gesetzlicher Feiertag für Atheisten!

Definitiv, es ist wieder Zeit zu Wegbegleiter zu verlinken, um eine Enttarnung äffischen Denkens zu genießen. “Gestern hat ein Bericht über die “humanistische” Giordano-Bruno-Stiftung wieder meine Heiterkeit beim Frühstück erregt. So läuft momentan (siehe Artikel in der FAZ vom 22.3.) eine finanziell groß aufgesetzte Initiative, den Feiertag Christi Himmelfahrt zu streichen und dafür einen Evolutionsfeiertag im Gedenken an Darwin und unsere äffische Herkunft einzuführen. Darauf hat die Welt gewartet…”

Lies mehr…

Harvard-Forscher Green unterstützt Papst in der Kondom-Frage

HIV-positiver Junge

HIV-positiver Junge

Die Kommentare von Benedikt XVI. in Bezug auf den Kondomgebrauch waren Teil einer Erläuterung des doppelten Ansatzes der Kirche in der AIDS-Bekämpfung. In seiner Antwort betonte der Papst, daß man AIDS nicht mit Werbeslogans und Kondomverteilung überwinden kann und argumentierte, dass sie das Problem verschärfen.

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Bio-Lehrer zweifeln an Evolutionstheorie

Für zwei Studien ließ er mehr als 1000 Lehramtsstudenten im ersten Semester befragen. Das Ergebnis: Jeder Achte zweifelt an Darwins Evolutionslehre, der wichtigsten Theorie der Biologie. Dittmar Graf bildet seit 1992 Bio- Lehrer aus. Er ist Professor an der TU Dortmund und Sprecher der Biologie- Didaktiker in Nordrhein- Westfalen.

Na bravo, rufe ich den Naturalisten und Atheisten unter den Evolutionstheorie-Verfechtern zu. Das tue ich ohne jede Häme, was hätte ich davon?

Meine Vorstellung (als aktiv gläubiger Christ) ist, dass möglichst jedes Mitglied unserer Gesellschaft wissenschaftliches Arbeiten verstehen und schätzen lernt. Die Studie zeigt nun, dass hier zum Teil religiöse Werthaltungen Wirkung zeigen, und dass  losgelöst von religiösen Faktoren (jetzt kommt’s )…

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Bischofsernennung Wagner in Linz: Katholische Kirche handelt demokratisch

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Am Sonntagabend gab der österreichische Bischof Schwarz, Diözesanbischof von Linz, bekannt, dass der designierte Weihbischof der Diözese, Pfarrer Gerhard Maria Wagner, den Vatikan um Rücknahme seiner Ernennung “im Interesse der Diözese Linz” gebeten habe.

Im Vorfeld hatte die Ernennung des Weihbischofs für viel Unruhe in der Diözese gesorgt, nachdem der Kandidat aufgrund seiner Pfarrpraxis und verschiedener Äußerungen im Widerspruch zu Erkenntnissen des II. Vatikanischen Konzils und der Botschaft des Neuen Testaments stand.

In einer Aussendung der Erzdiözese Wien heißt es dazu: “Am Sonntagabend, 15. Februar 2009, gab der Diözesanbischof von Linz in einer Erklärung bekannt, dass der designierte Weihbischof, Pfarrer Wagner gebeten habe, folgende Stellungnahme an die Medien zu übermitteln: “Angesichts der heftigen Kritik bin ich im Gebet und nach Rücksprache mit dem Diözesanbischof zu dem Entschluss gekommen, den Heiligen Vater um Rücknahme meiner Ernennung zum Weihbischof von Linz zu bitten”.”

Der Vatikan wird die Rücknahme der Ernennung annehmen.

Blogging mit BLOGIT!

Wenn ich von nun an auf Facebook blogge, bloggt es simultan auf allen blogs – hey man, they call it progress for some ? reason !!

cu soon, Stefan

Causa Williamson: Wer hat Michel Friedman gefragt?

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Friedman beleidigt den Papst

Es gibt Menschen, die ein Talent entwickeln, sich selbst zu desavouieren: Herr Friedman will sich wohl als ungekrönter König dieser Disziplin erweisen.

Und jetzt stellt sich die Frage: Vertraue ich Friedman, oder einem Rabbi  Jacob Neusner, mit dem Papst Benedikt XVI. (siehe in seinem Buch “Jesus von Nazareth”) einen tiefgreifenden und uneingeschränkt glaubwürdigen Dialog geführt hat?

“Der Papst ist unglaubwürdig, ein Lügner und ein Heuchler…

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Papst Benedikt XVI.: Merkel soll sich entschuldigen!

Heidi K. klagt Hartz-IV-Empfänger

Heidi K. klagt Hartz-IV-Empfänger

Kanzlerin Merkel soll sich entschuldigen, nachdem Deutschlands inoffizielle Botschafterin Heidi K. Klage gegen einen Hartz IV- Empfänger eingereicht hat, und dem internationalen Ansehen der Bundesrepublik und Europas nachhaltig geschadet hat. Dies ist der zweite prekäre, Deutschland betreffende Vorfall binnen weniger Tage, nachdem zuvor das Oberhaupt der katholischen Kirche von der Kanzlerin ersucht wurde, sich zu entschuldigen.

Es wird ein Entschuldigungsgipfel in Berlin gefordert, unter dem gemeinsamen Vorsitz des tschechischen Ratspräsidenten Topolanek und der designierten US-amerikanischen Aussenministerin Hillary Clinton sowie ihrer israelischen Amtskollegin Zipi Livni.

Das gibt den geplanten Teilnehmern Papst Benedikt XVI. sowie dem Hartz-IV-Empfänger Heinz. F., Botschafterin Heidi K., Bischof Williamson und Kanzlerin Merkel die Möglichkeit, alle Unstimmigkeiten, die Deutschland und die Juden in aller Welt zur Zeit beschäftigen, medienwirksam zu behandeln. Heidi K. soll sich unbestätigten Meldungen zufolge bereit erklärt haben, die Simultanübersetzungen deutsch-englisch und englisch-deutsch zu übernehmen, um der Bundesrepublik weitere Kosten zu ersparen.

*********Breaking News********Zur Stunde gilt Jenny Elvers großer Dank, die die Gerichtskosten für Heinz F. übernehmen wird. Danke Jenny!*********Breaking News********


Theodizee: Sind das Leiden und das Böse überhaupt ein Problem?

Wozu leiden wir?

Wozu leiden wir?

0815-Anleitungen honoriger Männer und Frauen lassen meine Magensäure in unerträgliche Höhen schiessen, also meide ich dieses Literaturgenre für gewöhnlich. Jedenfalls sah ich beim letzten Besuch bei meinen Eltern ein Buch liegen (Aus heiterem Himmel – Einfälle und Eingebungen für das Leben hier unten von Abtprimas Wolf Notker) und…

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Thomas von Aquin und Dawkins, der philosophische Hohlkopf

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Thomas von Aquin

Einmal mehr jährt sich der Gedenktag des Thomas von Aquin. Ein auch heute beeindruckender Geist, der vor 800 Jahren das Unmögliche möglich machte: Wissenschaft und Theologie zu versöhnen.

Aber wer wird den unscheinbaren Biologieprofessor aus Oxford (Dawkins) in 800 Jahren würdigen, oder in 100 Jahren, oder in 10 Jahren? Kaum jemand, denn mit seinem kleinkarierten Werk “The God Delusion” hat sich der Biologieprofessor nach wissenschaftlicher Lesart galaxienweit ins Abseits gestellt.

Doch zurück zu Thomas von Aquin.

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Bevor wir die Frage nach der Existenz Gottes stellen, müssen wir uns fragen, was wir denn unter „Gott” verstehen. Daran kranken die meisten Betrachtungen der Gottesbeweise, denn die Leser erwarten erstens einen zwingenden Beweis (den es so nicht gibt) und zweitens einen Beweis, der direkt zum christlichen, personalen Gott führt. Auch dieses können die thomistischen Beweise nicht liefern.

Am Ende des zweiten Teil des zweiten Kapitels legt Dawkins dazu ein sauberes Fundament, indem er definiert, was göttlich wirklich bedeutet (für Dawkins – aber auch für Thomas oder grundsätzlich):

„Der entscheidende Unterschied zwischen Göttern und gottähnlichen Außerirdischen liegt nicht in ihren Eigenschaften, sondern in ihrer Entstehungsgeschichte.” (S. 106).

Dem gegenüber sind Götter – per definitionem – Wesen (ob intelligent oder nicht, das kann vorläufig dahingestellt bleiben), die ursprungslos sind.

Mehr wollen wir -

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